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Fußball - Der alltägliche Wahnsinn

Unsportlichkeiten wie die des Torwartes Dida von AC Mailand, die brutalen Fouls von Hamburgs Atouba oder das absichtliche Handspiel von Fernando Meira beim Spiel Hannover gegen Stuttgart waren zuletzt öfter zu sehen. Versucht man diese Vergehen der Spieler zu erklären, kann es glatt vorkommen, dass man das Rattern im eigenen Kopf hören kann. Es will
einem einfach nichts dazu einfallen.

Vielleicht so: 

Jeder der schonmal selbst bei einem Fußballspiel auf dem Platz stand weiß, das es ein hoch emontionales Spiel ist. Das Adrinalin unterdrückt in spannenden Momenten den gesunden, rationalen Verstand und es setzt ein unbewußtes Reagieren ein.

Aber trifft das auch auf die genannten Spieler zu?  

Dida wurde beim Chapions League Spiel von einem Zuschauer leicht am Arm tuschiert was mit einem Berühren in der U-Bahn zu vergleichen ist. Da der Schmerz allerdings erst nach ca. 3 Sekunden einsetzte hatte der Torwart noch genug Zeit um den Fan kurz zu verfolgen. Albern!

Didas Tor war nicht in Gefahr und der Kopf des Brasilianers hätte funktionieren sollen. So kann man diese Aussetzer also nicht unbedingt erklären.

Das es für die benannten Akteuere relativ hohe Strafen gab ist sehr gut. Ein Zulassen von Brutaliät und Unsportlichkeit würde nicht gerade als Vorbild dienen für die Sportart mit den meisten Anhängern weltweit.

Positiv ist zu sehen, dass durch die vermehrte Überwachung des Spielfeldes Fehltritte der Spieler fast immer geahndet werden (Hier fragt man sich wieso dann noch immer unprovozierte Fouls vorkommen) oder zumindest in der Presse kritisch betrachtet werden.

12.10.07 13:29
 


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